Für einen guten Start ins (Familien-)Leben

In den Gesprächen mit unseren Kunden treten rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett, Stillen und die Zeit mit Baby und Kind immer wieder ganz viele Fragen und Unsicherheiten auf. Kein Wunder: Jedes Elternpaar möchte, dass es seinen Kindern gut geht. Doch:

  • Welche Medikamente darf ich während der Schwangerschaft bedenkenlos einnehmen?
  • Kann ich Antibiotika nehmen, obwohl ich stille?
  • Wie kann ich meine Kaiserschnittnarbe optimal versorgen?
  • Was kann ich bei meinem Baby zur Nabelpflege verwenden?

Wir haben Tipps, die Ihnen wirklich helfen – hier auf dieser Seite, direkt bei uns in der Apotheke oder gerne auch telefonisch.

Als Apothekerin und Mama kann ich Ihnen sagen: Sie dürfen ruhig auf Ihr Bauchgefühl vertrauen! Lassen Sie sich nicht von gutgemeinten Ratschlägen anderer verunsichern, sondern fragen Sie im Zweifelsfall gerne bei uns nach.
Nina Müller, Apothekerin & Inhaberin

Unsere Angebote für Mutter & Kind

Antworten auf Ihre Fragen, Erstausstattung, Arzneimittel (schulmedizinische ebenso wie homöopathische und pflanzliche) bis hin zur Kooperation mit einer Hebamme und dem Verleih von Milchpumpen und Babywaagen – wir haben für fast jedes Mutter-Kind-Thema ein passendes Angebot und sind für Sie da, egal bei welcher Frage!

Kostenlose Schwangerschaftstüte mit Infos, die Ihnen in dieser aufregenden und manchmal auch sicher anstrengenden Zeit helfen, sowie Proben von Produkten, die wir rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett in der Apotheke für Sie haben.

Kostenlose Welcome-Baby-Tüte mit Spucktuch, Tipps für eine kinderfreundliche Hausapotheke, Infos rund ums Stillen und die Gesundheit von Mama und Baby.

Wochenbett-Box mit Regenerationsspray für Wunden, Wochenbettkompressen, Wöchnerinneneinlagen, Windelbalsam, Intimwaschlotion, Duschgel, Traubenzucker; Preis: 90 Euro.

Still-Box mit Stilltee, Lanolin, Hydrogelkompressen gegen wunde Brustwarzen, Heilwolle, Still-Öl, Stilleinlagen; Preis: 45 Euro.

Verleih von Milchpumpen & Babywaagen
Ganz bequem und unkompliziert können Sie eine Milchpumpe oder eine Babywaage bei uns in der Oberen Apotheke ausleihen. Das Ausleihen der Milchpumpe läuft über ein normales Rezept vom Kinderarzt (kann auch nachgereicht werden). Babywaagen verleihen wir gegen eine kleine Gebühr, da dies leider keine Kassenleistung ist.

Hebammen-Sprechstunde
Sie bekommen bei uns alle Produkte, die unsere Hebamme Gerlinde Hirsch empfiehlt. Außerdem kommt sie regelmäßig zu uns in die Apotheke und beantwortet Fragen. Zu diesen Infoabenden können Sie sich hier anmelden.

Unsere Tipps und Antworten auf häufige Fragen

Wir beraten Sie jederzeit gerne bei uns in der Apotheke. Für den Fall, dass es schnell gehen soll, haben wir hier schon mal die häufigsten Fragen und Tipps für Sie zusammengestellt:

Schwangerschaft

Welche Medikamente kann ich während der Schwangerschaft bedenkenlos einnehmen?
Das ist sehr individuell und hängt davon ab, in der wievielten Schwangerschaftswoche Sie sind und welche Beschwerden oder Vorerkrankungen Sie haben. Wir greifen am liebsten auf Homöopathika, Mittel von Aboca und Produkte der Bahnhofsapotheke Kempten (basierend auf den Empfehlungen der Hebamme Ingeborg Stadelmann) zurück.

Unser Tipp:

Wenn wir mal nicht da sind, können Sie die Datenbank von Embryotox nutzen, die Informationen zur Verträglichkeit von Arzneimitteln in der Schwangerschaft und Stillzeit bietet. Auf dem Portal können Sie sowohl nach Krankheiten als auch nach Arzneimitteln suchen.

Sollte ich während meiner Schwangerschaft Nahrungsergänzungsmittel einnehmen?
Wenn Sie schwanger sind, ist Ihr Bedarf an vielen Nährstoffen erhöht. Damit Ihr Kind gut versorgt wird und Sie als Mama nicht „ausgezehrt“ werden, sollten Sie den Mehrbedarf mit entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln abdecken. Wir empfehlen hier gerne Femibion oder unsere Eigenmarke Schwangerschaft.

Warum kostet Femibion so viel mehr als andere Mittel?
Bei Femibion liegt die für die embryonale Entwicklung so wichtige Folsäure in bereits aktivierter Form vor. Das ist wichtig, weil die Folsäure bei rund 50 Prozent aller Frauen genetisch bedingt nicht richtig aktiviert werden kann und es zu einer Unterversorgung kommt. Mit Femibion können Sie einer Unterversorgung vorbeugen, weil es das Metafolin – die aktivierte Folsäure – bereits enthält.

Wochenbett & Stillzeit

Welche Medikamente kann ich einnehmen, wenn ich stille?
Grundsätzlich können viele Medikamente ohne Bedenken eingenommen werden, auch Antibiotika. Bei dieser Frage beraten wir „unsere Mamas“ immer individuell und abgestimmt auf die jeweilige Situation.

Unser Tipp:

Manchmal ist es sinnvoll und entspannter, für eine gewisse Zeit Milch abzupumpen. Wir empfehlen Ihnen bei Bedarf eine passende Milchpumpe.

Ich hatte einen Kaiserschnitt – wie kann ich die Narbe pflegen?
Für Kaiserschnittnarben empfehlen wir den Motherlove-Kaiserschnittbalsam und ein Wochenbett-Bauchmassageöl. Auch die Narbenpflegecreme und das Narbenpflegeöl der Bahnhofsapotheke Kempten sind super, allerdings erst nach zwei bis drei Wochen, wenn die Wunde komplett geschlossen ist.

Kann ich bei Ihnen in der Apotheke eine Milchpumpe ausleihen?
Ja. Der Verleih von Milchpumpen ist eine Kassenleistung, das bedeutet: Sie können die Milchpumpe mit Rezept ausleihen. Wenn Sie zum Beginn des Ausleihzeitraums noch kein Rezept haben, können Sie es einfach nachreichen. Das Rezept können übrigens auch Ihr Kinderarzt/Ihre Kinderärztin oder Ihr Gynäkologe/Ihre Gynäkologin ausstellen.

Kann ich eine Babywaage bei Ihnen in der Apotheke ausleihen?
Ja. Die Kosten für das Ausleihen einer Babywaage müssen Sie privat tragen, da dies keine Kassenleistung ist. Die Kosten liegen bei 7 Euro pro Woche. Wir rechnen wochenweise ab.

Nabelpflege

Was kann ich zur Nabelpflege bei meinem Baby nutzen?
Wir empfehlen drei verschiedene Mittel, die Sie je nach Ihren Vorlieben verwenden können:

  1. Warmes, abgekochtes Wasser oder Kochsalzlösung
  2. Calendula-Essenz – reinigt gut und beugt Entzündungen vor
  3. Octenisept – desinfiziert Haut und Schleimhäute und eignet sich deshalb gut für die Nabelpflege beim Neugeborenen

Wie oft soll ich die Nabelpflege machen?
Egal, welche der drei oben genannten Mittel Sie anwenden, einmal pro Tag reicht völlig aus.

Wie führe ich die Nabelpflege am besten durch?
Tränken Sie einen Wattebausch oder ein Wattestäbchen mit der gewählten Flüssigkeit und tupfen Sie den Nabel Ihres Babys vorsichtig damit ab. Tupfen Sie den Nabel anschließend gegebenenfalls mit einem Wattestäbchen trocken.

Was mache ich, wenn der Babynabel gerötet ist oder Wundsekret austritt?
In diesem Fall empfehlen wir Wecesin-Puder. Es wirkt wundheilungsfördernd und entzündungshemmend. Streuen Sie das Puder 3 x täglich dünn auf die betroffene Stelle auf.

Hausapotheke und Kinderapotheke

Welche Medikamente und anderen Mittel brauche ich, um unsere Hausapotheke kindertauglich zu machen?

Ihre Haus- und auch Ihre Reiseapotheke sind kindertauglich, wenn Sie folgende Dinge enthält:

  • Schmerz- und Fiebermittel
  • Mittel gegen Ohren- und Zahnungsschmerzen
  • Arzneien gegen Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen und Verstopfung
  • Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen
  • Arzneimittel gegen Halsschmerzen, Schnupfen und Husten
  • Medikamente gegen Lippenherpes
  • Antiallergikum
  • Augentropfen
  • Wund- und Heilsalbe
  • Fieberthermometer
  • Verbandmaterial inklusive Schere und (Zecken-)Pinzette
  • Mittel für Insektenstiche und Verbrennungen
  • Sonnen- und Insektenschutzmittel

Unser Tipp:

Drucken Sie sich unsere Checkliste Hausapotheke und Checkliste Kinderapotheke aus! Darin empfehlen wir Medikamente sowie pflanzliche und homöopathische Arzneimittel für die oben genannten Indikationen.

Grenzen der Selbstmedikation

Es ist total verständlich, dass Sie mit Ihrem Kind ungerne in einem vielleicht überfüllten Wartezimmer sitzen, doch manchmal sind der Selbstmedikation einfach Grenzen gesetzt. Dann ist es unbedingt notwendig, mit Ihrem Kind zum Arzt/zur Ärztin zu gehen.

Bei den folgenden Situationen raten wir dringend zu einem Arztbesuch:

  • Ihr Baby ist unter 1 Jahr alt und hat Durchfall.
  • Ihr Säugling ist jünger als 3 Monate und hat Fieber.
  • Ihr Säugling hat Fieber und trinkt kaum.
  • Ihr Kind hat Fieber und zeigt schwerwiegende Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Bauchmerzen, Schmerzen beim Wasserlassen oder einen schlechten Allgemeinzustand.
  • Ihr Kind fiebert und hat Krampfanfälle.
  • Sie stellen bei Ihrem fiebernden Kind Anzeichen eines Flüssigkeitsmangels fest, beispielsweise trockene Schleimhäute, eingefallene Augen oder eine eingefallene Fontanelle.
  • Ihr Kind hat Fieber und leidet unter einer chronischen Erkrankung, zum Beispiel Abwehrschwäche, Herzfehler oder Krebs.
  • Das Fieber geht trotz fiebersenkender Maßnahmen nicht zurück.
  • Ihr Kind hat Halsschmerzen und trinkt nicht mehr.
  • Ihr Kind hat Halsschmerzen und Sie entdecken weiße Punkte auf den Schleimhäuten.

Antibiotikum

Wie muss ich das verordnete Antibiotikum anmischen und aufbewahren?
Wir fertigen den Antibiotikasaft in unsere Apotheke. Wenn Sie ihn selber anmischen wollen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Pulver durch Schütteln auflockern.
  2. Vorgegebene Menge kaltes Leitungswasser einfüllen.
  3. Kräftig schütteln, bis kein weißes Pulver mehr am Flaschenboden zu sehen ist.
  4. Stehen lassen, bis der Schaum sich gesetzt hat.
  5. Überprüfen, ob die Flüssigkeit bis zur Markierung reicht, und gegebenenfalls Wasser bis zum Strich nachfüllen und erneut schütteln.
  6. Der Antibiotikasaft ist nun fertig und muss im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Mein Kind verweigert den Löffel mit dem Antibiotikum – was soll ich machen?
Wir versorgen Sie gern mit anderen, passenden Applikationshilfen, damit Sie Ihrem Kind das Antibiotikum gut verabreichen können. Kommen Sie dazu gerne bei uns vorbei.

Mit dem Messlöffel in der Packung lässt sich die verordnete Menge nicht dosieren – und jetzt?
Sprechen Sie uns an. Wir finden die passende Applikationshilfe, damit das Dosieren leicht gelingt.

Unser Tipp:

Wenn Antibiotika verordnet werden, geben wir immer gerne ein Produkt für die Darmflora dazu. Antibiotika schwächen nämlich die Darmflora und damit das Immunsystem Ihres Kindes. Mit einem entsprechenden Produkt für die Darmflora können Sie dafür sorgen, dass Ihr Kind anschließend nicht gleich vom nächsten Infekt lahmgelegt wird.